Anlegerklagen

Neue

Danske Bank

Die Danske Bank A/S ist das größte Finanzinstitut Dänemarks, das seine Geschäftstätigkeit in den nördlichen europäischen Ländern ausübt. Die Aktien sind an der Kopenhagener Börse notiert. Nachdem im Februar 2018 bekannt wurde, dass die Danske Bank an dem größten Geldwäschegeschäft in Europa beteiligt war, fiel der Aktienkurs der Bank um mehr als 40 %.

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Anhängige

Steinhoff

Steinhoff International Holdings NV ist ein südafrikanischer Einzelhändler mit mehr als 40 Marken in über 30 Ländern (z.B. Matress Firm in the USA, Poundland im Vereinigten Königreich und Conforama in Frankreich). Die Aktien sind in Johannesburg, Süd-Afrika und seit 2015 auch in Frankfurt gelistet. Der Aktienkurs ist seit dem 4. Dezember 2017 in Folge mehrerer Mitteilungen zu Buchführungsunregelmäßigkeiten um über 60% gefallen.

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Porsche

Porsche SE hält als börsennotierte Holdinggesellschaft die Mehrheit (52,2 %) der Stammaktien der Volkswagen AG (VW). Der Kurs der Porsche Vorzugsaktie fiel um mehr als 30 %, nachdem VW den Einsatz einer verbotenen Motorsteuerungssoftware zugegeben hatte. Die Motorsteuerung war entwickelt worden, um in Emissionstests über die tatsächlichen Emissionen eines Fahrzeuges zu täuschen. Den Haltern von Vorzugsaktien von Porsche steht für die erlittenen Verluste ein möglicher Schadensersatzanspruch zu.

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OW Bunker

OW Bunker ist ein dänischer Treibstoffhändler, dessen Aktien am 20. März 2014 zum ersten Mal an der Kopenhagener Börse NASDAQ OMX gehandelt wurden. Am 7. November 2014 und damit nur 8 Monate nach dem Börsengang, hat das Unternehmen Insolvenz angemeldet, wodurch Anlegern ein hoher Verlust entstanden ist.

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Volkswagen AG

Die Volkswagengruppe mit Sitz in Wolfsburg ist ein weltweit führender Automobilhersteller und der größte Autobauer in Europa. Die Aktien von Volkswagen werden hauptsächlich in Frankfurt gehandelt. Am 20. September 2015 hat Volkswagen zugegeben, dass in mehreren Modellen die seit 2009 in den USA verkauft wurden ein sogennantes „defeat device“ verbaut war. Zwei Tage später, am 22. September 2015, gab VW zu, dass die Motorsteuerungssoftware weltweit in rund 11 Millionen Autos verbaut wurde. In den zwei Tagen nach diesen Bekanntmachungen ist der Aktienkurs von VW um rund 30% gefallen.

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Toshiba Corporation

Die Toshiba Corporation ist ein japanisches Konglomerat, das mit einer Vielzahl von Unternehmen von der Herstellung von Elektronikartikeln bis zu dem Bau von Atomkraftwerken tätig ist. Toshiba Aktien werden an der Börse in Tokyo gehandelt. Am 21. Juli 2015 hat Toshiba zugegeben, dass der Gewinn vor Steuern in den letzten sieben Jahren künstlich um 152 Milliarden japanische Yen (1,2 Milliarden US-Dollar) zu hoch angesetzt wurde. Bereits im Jahr 2008 hatte das Unternehmen damit begonnen, den vorsteuerlichen Gewinn um rund 25% zu hoch darzustellen. Nach der Bekanntgabe verlor die Aktie mehr als ein Viertel ihres Wertes.

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Espirito Santo Group

Der Espirito Santo Konzern, der von der Familie Espirito Santo gegründet wurde, besteht aus zahlreichen Unternehmen, die in verschiedenen Bereichen der portugiesischen Wirtschaft (u.a. im Finanzdienstleistungsbereich) tätig sind, unter anderem auch der Bank Banco Espirito Santo (BES). Im Mai 2014 freute sich BES noch über eine Finanzspritze in Höhe von einer Milliarde Euro durch eine Neuausgabe von Wertpapieren. Am 30. Juli 2014 und damit nur wenige Monate nach der Finanzspritze berichtete BES einen Verlust von 3,5 Milliarden Euro. In Folge entschied die Bank von Portugal am 3. August 2014 die Aufspaltung der Bank und lagerte die faulen Kredite in eine sog. Bad Bank aus. Die Aktien von BES haben keinen Wert mehr und der Handel wurde ausgesetzt.

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Saipem

Saipem ist eines der weltweit führenden Bau- und Technikunternehmen für die Öl- und Gasförderindustrie. Die Aktien von Saipem werden an der Mailänder Börse gehandelt. Am 29. Januar 2013 hat Saipem überraschend und entgegen bisheriger Darstellungen eine Gewinnwarnung mit einem Einbruch des EBIT von 50 % für das Jahr 2013 herausgegeben. Grund für den Gewinneinbruch sind laut Unternehmensangaben unerwartet geringe Margen in noch ausstehenden Verträgen. Am 14. Juni 2013 folgte eine zweite Gewinnwarnung. Infolge beider Gewinnwarnungen verlor der Aktienkurs etwa 50 %.

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Arco

Die ARCO Gruppe ist eine genossenschaftlich organisierte Beteiligungsgesellschaft, deren größte Beteiligung die Anteile an dem französisch-belgischen Finanzdienstleister Dexia sind. Im Jahr 2011 wurde die Dexia Bank aufgespaltet und das Geschäft mit den faulen Krediten in eine sog. Bad Bank ausgelagert; dadurch haben die Aktien des Unternehmens annährend ihren ganzen Wert verloren. In Folge hat ARCO einen Insolvenzantrag gestellt, was zu einer Einziehung der Anteile von ARCO geführt hat. Die Liquidation von ARCO führt zu einem Totalverlust für die Anteilseigner von ARCO.

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Vestas Wind Systems

Vestas Wind Systems A/S (Vestas) ist ein dänisches Unternehmen, das Windräder baut, installiert und unterhält. Die Aktien werden an der Börse in Kopenhagen NASDAQ OMX gehandelt. Am 18. August 2010 hat Vestas eine erste Gewinnwarnung veröffentlicht, mehrere weitere folgten, was zu einem erheblichen Verlust im Aktienkurs führte. Auch hat Vestas am 26. Oktober 2010 angezeigt, dass das Unternehmen die Buchführungsmethode für bestimmte Verträge ändern werde.

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Madoff feeder funds

Deminor stellte eine Gruppe von rund 2.500 Investoren zusammen. Die von Deminor beratenen Anleger hatten entweder unmittelbar oder mittelbar über Finanzintermediäre in verschiedene Madoff-infizierte Fonds (auch als Madoff-“Feeder Funds”) investiert. Der aggregierte Verlust bewegt sich in der Größenordnung von 300 Millionen Euro.

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Lernout & Hauspie

Deminor berät mehr als 13.000 Privatanleger mit Verlusten infolge von Bilanzfälschung und dem Anschlusskonkurs des Unternehmens. Das Strafverfahren hat zu der Verurteilung von bestimmten Managern sowie des Wirtschaftsprüfers des Unternehmens geführt. Zivilverfahren gegen verschiedene Beklagte sind noch anhängig, einschließlich gegen den Wirtschaftsprüfer KPMG.

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Beendete

Zhaopin

Deminor hat mehrere Aktionäre von Zhaopin Limited im Zusammenhang mit einem Merger mit dessen Mehrheitsaktionär SEEK International Investments Pty Ltd. beraten. Zhaopin betreibt eine der führenden Online-Rekrutierungsplattformen in der Volksrepublik China. Zhaopin hat seinen Sitz auf den Cayman Islands und operiert von Peking, China, aus; die Aktien der Gesellschaft wurden als ‚American Depositary Shares‘ in New York gehandelt.

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Herald Lux

Deminor berät und vertritt rund 800 Anleger des luxemburgischen Investmentfonds Herald Lux SICAV. Der Fond befindet sich seit dem Geständnis des New Yorker Finanzberaters Bernard Madoff in Liquidation; dieser hatte über Jahre ein weltweites Schneeballsystem betrieben.

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Madoff Victim Fund

Deminor hat für mehr als 4000 Anleger Ansprüche beim Madoff Victim Fund angemeldet. Zusammen haben die Investoren über US-Dollar 200 Millionen im Zusammenhang mit dem Schneeballsystem verloren, das der New Yorker Finanzberater Bernard Madoff betrieben hat.

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Fondiaria

Eine Gruppe ehemaliger Minderheits- und Privataktionäre der La Fondiaria Assicurazioni (“Fondiaria”), die von Deminor beraten und unterstützt wird, hat einen Vergleich mit UnipolSai und Mediobanca geschlossen.

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Olympus

Am 26. Dezember 2016 haben Kunden von Deminor mit Olympus eine gütliche Einigung vor einem Gericht in Tokyo erzielt, nach der diese 45% ihrer Verluste zurückerhalten werden.

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Fortis (nun Ageas)

Nach monatelangen Verhandlungen haben Deminor, Ageas und anderen Anspruchsgruppen am 12. Dezember 2017 eine geänderte Vergleichsvereinbarung geschlossen, von die Fortis Aktionären von zugutekommen wird. Im Rahmen der geänderten Vereinbarung wurde beschlossen, dass der Gesamtausgleichsbetrag um weitere 100 Mio. € auf insgesamt 1,3 Mrd. € erhöht wird. Die am 14. März 2016 erreichte Einigung in Höhe von 1,2 Mrd. € (im Folgenden “der Vergleich von 2016”) war zu diesem Zeitpunkt der größte Entschädigungsvergleich für Anleger in Europa.

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Marionnaud

Deminor hat für seine Mandanten vor dem Pariser Berufungsgericht ein Urteil wegen Schäden aus irreführenden Marktinformationen erstritten.

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Imtech

Dabei hatte Deminor eine Gruppe von privaten und institutionellen Investoren vertreten. Die Investoren hatten infolge der Umstände, die aus der am 4. Februar 2013 von Imtech veröffentlichten Pressemitteilung sowie weiteren Pressemitteilungen von Imtech hervorgehen, Verluste erlitten.

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Parmalat

Deminor erzielte mit einem Angeklagten im Parmalat-Fall einen Vergleich im Namen einer Gruppe von 4.000 Privatanlegern und ungefähr 20 institutionellen Investoren im Zusammenhang mit dem Parmalat-Betrug.

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Fairfield Greenwich

Deminor erzielte im Namen einer Gruppe von Investoren eines Investmentfonds mit Madoff-Exposure, der von der Fairfield Greenwich Gruppe verwaltet wurde, einen Opt-Out-Vergleich.

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Sonova Holdings AG

Deminor erzielte einen Vergleich für eine Gruppe von ungefähr 30 institutionellen Investoren von Sonova Holdings AG (Schweiz, Zürich) im Zusammenhang mit Verlusten au seiner verspäteten Gewinnwarnung.

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Deutsche Bank / Lehman Brothers Treasury Co.

Deminor erzielte einen Vergleich im Namen einer Gruppe von mehr als 200 Privatanlegern. Diese hatten Anleihen von Lehman Brothers Treasury Co. unter Vermittlung der Deutschen Bank in Belgien erworben.

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Parmalat / UBS-Deutsche Bank-Morgan Stanley

Deminor erreichte einen Partialvergleich im Namen einer Gruppe von ca. 4.000 Investoren mit UBS, Deutsche Bank und Morgan Stanley im Zusammenhang mit dem Fall Parmalat.

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Vanderhoop Bankiers

Deminor verteidigte eine Gruppe von Aktionäre der Bank, die ihre Verluste aus dem Konkurs der Bank wiedergewinnen wollten.

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Citigroup / Lehman Brothers Treasury Co.

In diesem Fall hat Deminor ungefähr 800 Privatinvestoren zu einem Syndikat zusammengeführt und beraten. Die Anleger hatten von Lehman Brothers Treasury Co. begebene Zertifikate unter Vermittlung der Citibank Belgien gekauft.

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CDOs / KBC Belgium

Deminor bildete und beriet eine Gruppe von rund 50 HNW-Anlegern, die in synthetische CDOs investiert hatten. Diese wurden von der belgischen KBC-Bank generiert und beim Verkauf unterstützt.

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Converium

Ein Kunde von Deminor agierte als “Lead Plaintiff” im Rahmen des amerikanischen Sammelklageverfahrens. In diesem Verfahren wurde ein Vergleich für die US-amerikanischen Käufer im Jahr 2008 erzielt.

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Banca Popolare di Milano

Deminor repräsentierte eine Gruppe von institutionellen Investoren der BPM mit dem Ziel von Veränderungen Corporate Governance-Struktur der Bank.

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Bank of International Settlements

Deminor repräsentierte eine Gruppe von Minderheitsaktionären im Rahmen des erzwungenen Buy-Outs von Minderheitsgesellschaftern und erreichte eine Nachbesserung von 50 % beim Angebotspreis, was einem Gesamtbetrag von 600 Millionen CHF entspricht.

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Unipierre V

Aushandlung eines Vergleiches für eine Gruppe von Privataktionären in von Crédit Agricole gemanagten Immobilieninvestmentfonds.

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CERA/KBC

Deminor erzielte einen Vergleich für eine Gruppe von ehemaligen Genossenschaftsanteilseigentümern der CERA Bank im Rahmen von deren Zusammenschluss mit KBC.

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Banque Pallas Stern

Deminor war als Berater einer Gruppe von Anleihengläubiger bei der Restrukturierung der insolventen Bank aktiv.

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Wagons-Lits

Erfolgreiche Verhandlungen eines Schadensersatzes für eine Gruppe von privaten und institutionellen Aktionären zur Durchsetzung von besseren Bedingungen im Rahmen der Übernahme durch die französische Accor-Gruppe (Anerkennung von 50% des Schadens).

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