Anlegerklagen

Danske Bank

Unternehmen

Danske Bank A/S

Dänemark

Ticker

DANSKE:DC

ISIN

DK0010274414

Relevanter Zeitraum

05/02/2014 – 01/02/2018

Anmeldefrist

01/06/2019

Fälle Danske Bank

Zwischen 2007 und 2015 beteiligte sich die Danske Bank als größtes Finanzinstitut Dänemarks aktiv am größten Geldwäschesystem in Europa. Verdächtige Zahlungen im Betrag von mehr als 200 Milliarden Euro flossen mit Wissen der Führungsspitze der Bank über ihre estnische Niederlassung.

Das ganze Ausmaß des Skandals wurde erst im Februar 2018 nach verschiedenen Presseberichten bekannt, während der Ernst der Lage der Führungsspitze der Bank bereits seit Langem bekannt war. Ein Whistleblower-Bericht hatte dem Vorstand bereits im Dezember 2013 schwerwiegende Bedenken bezüglich der Geldwäsche mitgeteilt. Darüber hinaus wurden die Ergebnisse eines internen Audits dem Spitzenmanagement der Bank im Februar 2014 kommuniziert und auch von diesem diskutiert. Der frühere CEO der Danske Bank hatte die estnische Niederlassung geleitet als die Bank dort Geldwäsche betrieb. Obwohl es bereits 2007 erste Warnzeichen gab und trotz mehrerer Untersuchungen, die von den lokalen Regulierungsbehörden im Laufe der Jahre durchgeführt wurden, beschloss die Danske Bank erst im Dezember 2015, das Portfolio ihrer nicht in Estland lebenden Kunden bei ihrer estnischen Niederlassung zu schließen. Später stellte sich heraus, dass die Bank die lokalen Regulierungsbehörden mehrfach getäuscht hatte. Gegen die Bank wird derzeit in Dänemark, Estland und den Vereinigten Staaten strafrechtlich ermittelt und es sind erhebliche Geldbußen zu erwarten. Bis heute wurde kein einziger leitender Angestellter zur Verantwortung gezogen.

Nachdem Deminor die Mitteilungen der Danske Bank an den Markt seit 2007 untersucht hat, geht Deminor davon aus, dass die Anleger spätestens seit Februar 2014 getäuscht wurden. Damit verfügen die Anleger wegen der Verluste, die sie aufgrund der Aufdeckung der Geldwäsche im Februar 2018 erlitten haben, über einen erfolgversprechenden Klagegrund gegen die Bank und ihre leitenden Angestellten.  Seit Februar 2018 ist der Aktienkurs um mehr als 40% gefallen.

Deminor wird zum einen für geschädigte Investoren eine Klage gegen das Unternehmen einreichen und zum anderen auf der nächsten Hauptversammlung im März 2019 die Ernennung eines unabhängigen Prüfers fordern.

Für Anleger die zwischen dem 5. Februar 2014 und dem 1. Februar 2018 Aktien der Danske Bank gekauft haben und diese (teilweise) am 2. Februar 2018 noch gehalten haben, berechnen wir gerne die vorläufige Höhe des erlittenen Schadens, wenn diese uns ihre Handelsdaten zu Verfügung stellen.